Französisches Roulette – Das musst du wissen!

Roulette gilt als Klassiker unter den Casinospielen, wobei eigentlich nur bei französischem Roulette noch die Ursprungsform des Glücksspiels erhalten geblieben ist. Im Gegensatz zur amerikanischen Art des Roulettes wird bei französischem Roulette auf die Doppelnull verzichtet. Doch darin besteht nicht der einzige Unterschied zum französischen Roulette.

Unterschiede zwischen europäischem und französischem Roulette

französisches rouletteGrundsätzlich unterscheidet sich die europäische Roulette Variante einzig in der Sprache von französischem Roulette. Sowohl die Bezeichnungen auf dem Tableau als auch die Ansagen des Croupiers erfolgen bei französischem Roulette natürlich in Französisch. Die Spieler werden mit “faites votre jeux” aufgefordert, ihr Spiel zu machen. Die letzten Einsätze werden dann mit dem typischen “Rien ne va plus” eingefordert. Und auch die Gewinnkohmbinationen werden in Französisch ausgerufen.

Bei französischem Roulette führt ein “Chef de Table” die Aufsicht über den Roulette-Tisch, während der Croupier nur zur “Equipe” (Mannschaft) zählen. Einige Begriffe sollte der Spieler bei französischem Roulette also schon beherrschen, insbesondere wenn der Croupier Ansagespiele mit seiner “Annonce” ausruft.

So muss der Spieler beim “Voisins du Zero” wissen, dass damit alle Zahlen in unmittelbarer Nähe der Null gemeint sind. Bei französischem Roulette wird das “Voisins du Zero” mit den Zahlen Null, 32, 15, 19, 4, 21, 2, 25, 26, 3, 35, 12, 28, 7, 29, 18 und 22 gespielt.

Welche Wetten kann ich beim französischen Roulette platzieren?

Europäisches Roulette Inside Wetten

Französischer Name Englischer Name Wette Auszahlung
En plein Straight up bet Auf eine einzelne Nummer 35:1
Cheval Split bet Zwei benachbarte Nummern 17:1
Transversale Street bet Drei Nummern auf einer Linie 11:1
Carre Corner bet Vier Nummern mit einer gemeinsamen Ecke 8:1
Sixainne Line bet 6 Nummern auf Zwei benachbarten Linien 5:1

Europäisches Roulette Outside Wetten

Französischer Name Englischer Name Wette Payout
Colonne Column Eine der 3 Säulen spielen (2 to 1) 2:1
Douzaine Dozen Eine der 3 Säulen spielen (1st-12, 2nd-12, 3rd-12) 2:1
Rouge / Noir Red/Black Rot oder Schwarz 1:1
Pair / Impair Even/Odd Grade oder ungerade 1:1
Manque / Passe Low/High Nummer niedriger oder höher als 18 1:1

Unterschiede zwischen amerikanischem und französischem Roulette

Auf den ersten Blick ähnelt auch das amerikanische Roulette der klassischen Variante. Allerdings gibt es einen signifikanten Unterschied. Während bei französischem Roulette 37 Zahlenwerten gespielt wird, sind es beim amerikanischen Roulette 38. Dies resultiert daraus, dass neben der Null auch noch eine Doppelnull vorhanden ist. Spieler, die auf die beiden neutralen Zahlen Kombinationswetten oder Zahlenwetten gesetzt haben, gehen leer aus, wenn die Null oder Doppelnull nicht fällt.

Einfache Chancen, bei denen der Spieler seinen einfachen Einsatz zurück erhalten würde, gehen zur Hälfte an das Casino und zur Hälfte zurück an den Spieler. Zudem gibt es im Gegensatz zu französischem Roulette bei der amerikanischen Roulette Variante noch eine sogenannte Rennbahn, auf der Serienspiele platziert werden. Die Rennbahn umfasst ein zusätzliches Tableau, auf dem die Zahlen in der gleichen Reihenfolge dargestellt werden, wie ihre Lage im Kessel.

Gewinnchancen beim französischen Roulette

Im Vergleich kommt der Spieler bei französischem Roulette mit besseren Gewinnchancen weg als bei der amerikanischen Roulette Variante. Dafür ist die Doppelnull verantwortlich, welche den Hausvorteil des Casinos erheblich erhöht. Während beim französischen Roulette der Hausvorteil des Casinos mit 2,4 % beziffert werden kann, liegt bei der amerikanischen Roulette Variante der Hausvorteil bei satten 5, 7 %. Entsprechend sinken natürlich die Gewinnchancen des Spieler im gleichen Maße, weshalb die französische Form des Roulettes für viele Spieler die interessantere Variante darstellt.

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Strategien bei französischem Roulette – gibt es die überhaupt?

Das Ziel beim jeder Art von Roulette, also auch bei französischem Roulette, liegt darin, durch den strategischen Geldeinsatz langfristig einen guten Profit aus dem Spiel zu ziehen. Mit Taktik und Geschick beim Setzen kommt man allerdings bei französischem Roulette nicht wirklich weiter. Die Wahrscheinlichkeit, dass bestimmte Ergebnisse auftreten könnten lässt sich nämlich nicht beeinflussen. Mathematische Berechnungen und angebliche taktische Strategien sollten den Spieler beim Roulette nicht hinters Licht führen, denn anders als bei Poker, wo mit Geschick und Karten nachhalten eventuell eine kleine Chancenverbesserung möglich ist, funktionieren Strategien beim Roulette unter Garantie nicht.

Die einzig mögliche Strategie beim französischen Roulette ist also darin zu sehen, besonnen mit den Einsätze umzugehen und diese gegebenenfalls mit einer zweiten Wette abzusichern. So kann es sinnvoll sein, statt alles auf eine Farbe zu setzen, gleichzeitig auch einen Einsatz auf die andere Farbe zu platzieren. Oder der Spieler spielt nicht nur gerade, sondern auch ungerade. Damit werden Verluste zumindest niedriger ausfallen.

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